Passkontrolle

Der Energiepass 2009
Energie ist knapp und teuer.
Vermieter und Verkäufer von Immobilien sind daher neuerdings verpflichtet, den Energieverbrauch im Auge zu behalten und zu dokumentieren.
Laut Energieeinsparverordnung 2009  müssen Miet-, Pacht- oder Kaufinteressenten vor dem Vertragsschluss über die "energetische Qualität" des jeweiligen Objekts informiert werden. Als energetische Qualität bezeichnen Fachleute die Fähigkeit eines Gebäudes, Wärmeverluste und damit Energiekosten gering zu halten.

Die ökonomischen und ökologischen Folgen des Energieverbrauchs sollen auf diese Weise verstärkt in die Entscheidung für oder gegen den Kauf bzw. das Anmieten einer Immobilie einfließen.

 

 

Gebäudeart

 

Baujahr

s

Energieausweis erforderlich ab .

Wohngebäude

bis einschl. 1965

1. Juli 2008

Wohngebäude

nach 1965

1. Januar 2009

Andere Gebäude
(z.B. Lagerräume, Gewerbeimmobilien etc.)

egal

1. Juli 2009

 

 

 

sdDer Weltenergierat                               geht davon aus,
dass in 35 Jahren                               die bezahlbaren
weltweiten                                        Ölreserven
erschöpft                                           sein werden

 

 

Wir haben uns daher schon vor zwei Jahren mit dem Thema auseinandergesetzt um auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden ziel-  und kostenorientiert zu reagieren

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Qualitätsbewusstes Bauen oder Sanieren um energiesparend und gesund wohnen zu können.

 

 

Was Sie unbedingt wissen müssen beantworten wir, die Energieberatung vor Ort.

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Wo ist Dämmung notwendig?
Welche Einsparung ist zu erwarten?
sWie stark sollte gedämmt werden?
Womit könnte gedämmt werden?
Textfeld: Durch eine   verbesserte Dämmung können die Heizkosten über 60% gesenkt werdenWas ist die wirtschaftlichste Dämm-Maßnahme?

 

 

 

 

 

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In Zusammenarbeit
mit dem
Energieberater
Dipl. Ing. Josef Hiller
erstellen wir eine Checkliste
im Rahmen der Richtlinien
über die Förderung
zur sparsamen und rationellen
Energieverwendung
In Wohngebäuden.
Alle Maßnahmen zur Senkung
des Energieverbrauchs
können
besonders zinsgünstig
finanziert werden.

 

 

Somit machen wir Ihren „Altbau zu einer energiesparenden Wertanlage.

 

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passauer.jpgBericht in der

Bares Geld gespart und die Umwelt entlastet
Projekt “Energieeinsparung durch Wärmedämmung“ läuft gut an
pnp.jpgDer Winter war lang, die Abrechnungen für die Heizkosten, die jetzt in vielen Briefkästen liegen, sprechen eine deutliche Sprache: Energie ist teuer und sie wird wohl auch nicht mehr preiswerter werden. Moderne Neubauten können mit ausgeklügelter Wärmedämmung den steigenden Energiekosten Paroli bieten. Was aber können die Besitzer von älteren Immobilien tun, wenn sie Einspareffekte erzielen wollen? Der Landkreis Rottal-Inn und der Landkreis Mühldorf am Inn haben bereits vor einiger Zeit die Initiative ergriffen und das Projekt „Energieeinsparung durch Wärmedämmung“ gestartet (wir berichteten). Jetzt sind die ersten konkreten Bauvorhaben beendet und Vertreter des Projekts, an ihrer Spitze Landrätin Bruni Mayer, überzeugten sich „vor Ort“ bei Manuela Woitek in Asenham von den positiven Effekten.

„Ziel unseres Projektes ist es, die Eigentümer vor allem von älteren Häusern auf die Möglichkeiten aufmerksam zu machen, die sich durch moderne Wärmedämmung ergeben können“, betonte Landrätin Bruni Mayer bei einem Rundgang durch das schmucke Einfamilienhaus, das nach Umbau und Sanierung einen sehr gelungenen, offenen Eindruck macht. In Zusammenarbeit mit dem Handwerk und den Banken in der Region konnte unter Koordination der Wirtschaftsförderung am Landratsamt in Pfarrkirchen ein „Experten-Pool“ für Wärmedämmung geschaffen werden, in dem der Hausbesitzer durch Vernetzung profitiert. „Eine sinnvolle und von handwerklichen Profis geplante und ausgeführte Wärmedämmung nützt nicht nur dem Hausbesitzer, für den sich diese Investition bei weiter steigenden Energiepreisen schnell wieder amortisieren kann. Profitieren kann auch unser heimisches Handwerk, denn wir haben im Landkreis Rottal-Inn noch sehr viele Häuser, die eine neue, zeitgemäße Wärmedämmung brauchen können“, zeigte sich Landrätin Bruni Mayer überzeugt. Ihr Dank galt auch den Banken, die zur günstigen Finanzierung der entsprechenden Maßnahmen günstige Programme aufgelegt haben.

 

 

Textfeld: Beim Ortstermin in Asenham (v.li.)   Fritz und Walter Hofmann (Malerei Hofmann),   Josef Müller (Zimmerei Müller),   Robert Wimmer und Josef Borchi (Sparkasse Rottal-Inn),   Landrätin Bruni Mayer, Hausbesitzerin Manuela Woitek,   Ursula Hertlein (Wirtschaftsförderung am Landratamt),   Energiesparberater Josef Hiller,   Monika Hiebl (Wirtschaftsförderung am Landratsamt   und Josef Bremberger, Hauseigentümer. 

 

 

 

 

Zufrieden mit dem Ergebnis der wärmedämmenden Maßnahmen zeigten sich auch die Hausbesitzer Manuaela Woitek und Josef Bremberger. „Die Einspareffekte sind sehr deutlich, wir haben unsere Entscheidung nicht bereut“, betonten sie übereinstimmend. Großes Lob gab es auch für die Energiesparberatung und für die Arbeit der Handwerksbetriebe: alles sei sauber, zuverlässig und handwerklich perfekt erledigt worden.

Ursula Hertlein von der Wirtschaftsförderung am Landratsamt betonte, dass es sich bei dem Haus in Asenham zwar um ein echtes „Vorzeigeobjekt“, keineswegs aber um ein Einzelmodell handelt. „Gerade weil die optimale Wärmedämmung bei jedem Haus anders aussehen kann, ist es gut, dass wir in unserem Projekt wirklich die ganze Vielfalt und das ganze Können unserer heimischen Betriebe bündeln konnten. So dürfte es wohl kein Dämmungsproblem geben, das nicht gelöst werden könnte“, unterstrich Hertlein.
Im Gespräch mit unserer Zeitung verwies Landrätin Bruni Mayer darauf, dass der Landkreis Rottal-Inn in Sachen Energieeinsparung oder Nutzung regenerativer Energien immer schon eine Vorreiter-Rolle eingenommen hat. Das Solar-Dächer-Programm „Rottaler Sonnenwende“, das einst in ganz Deutschland Schlagzeilen machte, zeige bis heute positive Auswirkungen, ebenso das Programm zur Nutzung von Holzpellets. Erst kürzlich sei sie auf einer Versammlung bayerischer Landräte von ihren Kollegen gebeten worden, das neue Projekt zur Wärmedämmung vorzustellen, weil auch andere Landkreise diese Idee gerne übernehmen wollen. Ganz besonders stolz ist Bruni Mayer, dass die Idee zu diesem Projekt noch vom verstorbenen Alt-Landrat Ludwig Mayer stammt. „Als die Heizölpreise immer weiter gestiegen sind, hat er zu mir gesagt: Ihr müsst was tun für die Leute, die sich in den 50er und 60er Jahren ihr Häuser oft mit viel Eigenleistung gebaut haben. Damals hat man ja an Wärmedämmung noch gar nicht gedacht“, erinnert Bruni Mayer.
Neben den positiven Auswirkungen auf die Geldbeutel der Hausbesitzer und die heimische Wirtschaft sieht Bruni Mayer aber noch einen ganz besonderen Effekt für die Umwelt: „Je mehr wir fossile Brennstoffe einsparen oder durch nachwachsende Rohstoffe ersetzen können, um so mehr tun wir für die Umwelt, die wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen“. Und mit Blick auf die Katastrophe von Tschernobyl, die sich in diesen Tagen zum 20. Mal jährt, fügt sie hinzu: „Die sicherste und sauberste Energie, die wir haben, ist doch diejenige, die gar nicht verbraucht wird und deshalb auch nicht erzeugt werden muss“.